phönikks | Familien leben – mit Krebs

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    Für mich ist wichtig, gemeinsam mit den Betroffenen wieder Lebensfreude, Optimismus und Selbständigkeit zu entwickeln.
    Sanja Richtmann, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bei phönikks

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das phönikks-programm

Die Behandlung in der Beratungsstelle gliedert sich nach einem definierten Behandlungspfad, der als Element der Qualitäts-sicherung verbindlich dokumentiert ist. Der Behandlungspfad beinhaltet das obligatorische Erstgespräch, eine Eingangs-diagnostik von etwa vier bis fünf Terminen, die Interventionsphase, deren Dauer sich nach dem Bedarf richtet, der Abschlussdiagnostik und einem Follow-up-Gespräch ein halbes Jahr nach Abschluss. Durchschnittlich betreuen wir Familien ein bis zwei Jahre intensiv mit einer Behandlungsfrequenz von etwa 30 bis 35 Terminen.
 

Dieses Konzept gilt sowohl für die selbst erkrankten und als auch für die angehörigen Familienmitglieder. Nach umfangreicher Situationsanalyse hinsichtlich der Lebenssituation der Klienten und ihres familiären Umfeldes erfolgt in gemeinsamer Abstimmung des Therapeuten und der Klienten eine Zielvereinbarung. Anschließend beginnt die Interventionsphase im geeigneten Setting mit den erforderlichen Methoden: Termine mit den Erwachsenen können als Einzel- oder Paargespräche, mit den Kindern als Kinderspieltherapie oder mit den älteren Kindern als Gesprächstherapie stattfinden, bei Bedarf führen wir Familiengespräche /-therapien durch. In größeren Abständen wird der Grad der Zieler-reichung miteinander besprochen und die Ziele ggf. angepasst. In Krisensituationen oder bei Rückschlägen haben die Klienten die Möglichkeit, auch nach Behandlungsabschluss ihre behandelnden Bezugspersonen zu konsultieren.
 

Zusätzlich bieten wir zwei präventive Kindergruppen an, eine für Kinder mit einem verstorbenen und eine weitere für Kinder mit einem krebserkrankten Elternteil. Für Eltern, bei denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist, führen wir ein Elternseminar als psychoedukative Behandlungsmaßnahme durch, dessen Schwerpunkt auf der Interaktion mit den Kindern und der Förderung der Krankheitsbewältigung liegt. In emotionalen Krisensituationen haben wir es bisher stets ermöglichen können, betroffene Familien umgehend aufzunehmen.
 

Neben diesen intensiven psychoonkologischen/psychotherapeutischen Behandlungsangeboten leisten wir niedrigschwellige Beratungen für Familien, die vor allem einen Informationsbedarf haben, beispielsweise, wie sie mit ihren Kindern über die Krebserkrankung reden können.