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30 Jahre phönikks

Die Stiftungsgründerin Christl Bremer berichtet über die Entstehung und den Werdegang der Stiftung phönikks


Am 15. Oktober 2016 war es dreißig Jahre her, dass die Idee entstand, psychosoziale Hilfe für krebskranke Kinder und deren Angehörige zu organisieren. Ich muss in diesen Tagen oft daran denken, denn an jenem Tag starb auch mein Vater an Krebs. Es gehörte viel Mut, Ausdauer und Hartnäckigkeit dazu die Idee der Beratungsstelle auf den Weg zu bringen. Und es verlangte einen unermüdlichen Einsatz.

 

Damals startete auch der stern seine Aktion "Hilfe für krebskranke Kinder". Mein Mann war einer der drei Chefredakteure, deren Frauen gebeten wurden, sich ebenfalls zu engagieren. Der stern hatte die Aktion in den Dienst der Deutschen Krebshilfe gestellt, die das gesammelte Geld überwiegend für Forschungszwecke und Geräte-Medizin verwenden wollte. Mir ging es aber aus eigener schmerzlicher Erfahrung darum, Kindern und ihren Familien zu helfen, mit der Diagnose Krebs leben zu lernen. Michael Jürgs, der für die stern-Aktion zuständige Chefredakteur, war von meiner Idee sofort begeistert.

 

1986 – am Tag von Heiligabend – gründeten wir mit vier weiteren Mitgliedern den Verein "Psychosoziale Hilfe und Nachsorge für krebskranke Kinder und deren Angehörige". Mit zweiundvierzig Spendern und drei Familien haben wir begonnen. Heute werden wir von vielen Förderern unterstützt und phönikks ist zur Anlaufstelle von rund 250 Familien geworden.


Was hat mir mut gemacht?

Die fragenden Blicke der Kinder, die Angst und Verzweiflung der Eltern. Die Suche nach Hilfe von jungen Müttern und Vätern, die an Krebs erkrankt sind und die nur einen Wunsch haben: Heilung, um die junge Familie nicht zu verlieren.


Was gab mir Kraft?

Ihre Hilfe, Ihre Ideen! Ihr Appell – ob bei fröhlichen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten, Taufen oder Jubiläen, oder auch bei traurigen Anlässen wie Beerdigungen – die von Krebs betroffenen jungen Menschen nicht zu vergessen. Ziele kann man zwar allein benennen, aber nur gemeinsam erreichen. Deshalb habe ich immer Unterstützung gesucht: bei meinen Vorstandsmitgliedern, bei meinen Mitarbeitern, bei Ärzten, bei Politikern und manchmal auch bei unseren Spendern.

 

Mit meinen Mitarbeitern habe ich Gegebenes stets infrage gestellt und versucht, es zu verbessern. Ich habe sie in Freiheit und Verantwortung den Spendern gegenüber ihre Arbeit machen lassen. Krach und Ärger, Erfolg und Misserfolg, Unsinn und Erfüllung, Fleiß und Däumchendrehen, Biss und Glück gehörten dazu, unser Schiff dahin zu bringen, wo es heute segelt.

 

Dass die Beratungsstelle heute ihren Namen verdient und zu dem geworden ist, was ich mir vorgestellt habe, verdanke ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere dem ersten Team, die durch die Lebensqualitätsstudie einen Grundstein für die professionelle Arbeit gelegt haben. Allein kann man Dinge nicht in Bewegung halten. Neben dem eigenen Engagement braucht man Partner, und die habe ich in Ihnen, ob nun Groß- oder Kleinspender, gefunden. Denn jeder Beitrag zählt! Dafür im Namen der von uns betreuten jugen Krebspatienten von Herzen danke.


Mein Wunsch zu diesem Jubiläum

Lassen Sie uns gemeinsam die Stiftung phönikks in eine für unsere betroffenen Familien erfolgreiche, stabile, glückliche aber vor allem gesicherte Zukunft führen.

 

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