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Die Stiftung – von der Gründung bis heute

 

1986 bis 1989

Wenn die Seele Hilfe braucht 

1986 gründet Christl Bremer die Stiftung phönikks. Stiftungszweck ist die ambulante, psychosoziale Nachsorge krebskranker Kinder und ihrer Familien. Am 26.02.1988 erfolgt die erhoffte Anerkennung der Stiftung durch die Stiftungsaufsicht. 1989 öffnet die Stiftung ihre Beratungsstelle. Für das mutige Projekt sagt die Deutsche Krebshilfe Christl Bremer für zwei Jahre ihre Unterstützung zu.


1991 bis 1996

Unser Ansatz der Familienorientierung ist erfolgreich
Nach Ablauf der Förderung durch die Deutsche Krebshilfe, erfolgt die Finanzierung unserer Arbeit ausschließlich aus Spenden. In die Stiftungssatzung werden junge, erwachsene Krebspatienten aufgenommen. Das Betreuungskonzept mit psychologisch, psycho-therapeutischem Behandlungsprofil zeigt Erfolge. Die gleichzeitige psychologische Behandlung von Kindern und Eltern bewährt sich auf Anhieb. Die Einführung der Diagnostik psychischer Belastungen für jedes Familienmitglied, erlaubt die zielgenaue und individuelle Therapieplanung. 1996 feiert die Stiftung phönikks ihr zehnjähriges Jubiläum.


1997 bis 2000

Wir wachsen: Angebot, Qualität, Partner
Die Beratungsstelle wächst mit Erweiterungen des Therapeutenteams, der Therapieplätze und der Beratungsräume. Die Stiftung initiiert in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) eine Gruppe für verwaiste Eltern sowie Elternabende zu Schwerpunktthemen. Der erste „Geschwistertag“ findet statt. Qualitätssicherung und Lebensqualitätsmessung werden zum Standard: Die Forschungsgelder für eine Evaluations- und Qualitätssicherungsstudie sind bewilligt. Geschwistertage, Elternabende und Kunstprojekte werden zu festen Bestandteilen unserer Leistung.


2001 bis 2010

Die Lebensqualität steigt doch die Wartelisten sind lang
phönikks wächst mit neuen Angeboten und zusätzlichen Therapeuten und Therapeutinnen. Familien, in denen ein Elternteil erkrankt ist, stellen den größten Teil unserer Klienten. Wir etablieren eine Kindertherapiegruppe und eine Trauergruppe für Witwen und Witwer. Der Abschluss der Evaluationsstudie belegt, dass die Lebensqualität der Klienten steigt und die Betreuung Langzeiteffekte zeigt. Dennoch lehnen der Hamburger Senat und die Krankenkassen, trotz zuerkannter Förderungswürdigkeit, eine finanzielle Unterstützung ab. Inzwischen werden die Wartelisten für Therapieplätze lang. Die räumliche und finanzielle Situation der Stiftung lässt aber keinen weiteren Ausbau zu.


2011 bis 2015

Weichen für die Zukunft
Die BürgerStiftung Hamburg bietet phönikks an, gemeinsam in der Hamburger Innenstadt ein Stiftungshaus zu beziehen. 2012 nehmen die Mitarbeiter ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten auf. 2013 wird die Musiktherapie für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren eingeführt. Die Musik hilft den Kleinsten, belastende Themen und Lebenssituationen zu bewältigen. 2014 feiert die Beratungsstelle der Stiftung phönikks ihr 25-jähriges Bestehen und Gründerin Christl Bremer ihren 70. Geburtstag. 2015 übergibt Christl Bremer die Geschäftsführung an Beatrice Züll.